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Isleten – Ein Gewerbe- und Industriestandort
seit 400 Jahren

Die Halbinsel Isleten ist nicht zufällig der Ausgangspunkt der Industrialisierung Uris. Die bevorzugte Lage am See bot die damals wichtige Verkehrserschliessung über den Wasserweg bis nach Luzern an. Der Isenthaler Bach war ein zuverlässiger Energieträger und Wasserversorger, und die immensen Schätze des Bodens und der Natur in unmittelbarer Umgebung trugen das Ihre bei für das frühe Gewerbe und die Industrieentwicklung.

Eisenerz und Holzverarbeitung
Die gewerbliche Nutzung der Isleten fing im 16. Jahrhundert an, als die Familie Madran das im Isenthal lagernde Eisenerz und den Holzreichtum der Gegend als Chance erkannten, auf der Halbinsel eine Verhüttungsanlage für Eisenerz zu errichten. Diese wurde während ca. 100 Jahren betrieben, die Holzverarbeitung blieb aber länger erhalten. Es ist denn auch das Eisen, das dem Tal den Namen Isenthal gab.










Papierfabrik

Im Jahr 1851 erwarb der Altdorfer Unternehmer Karl Emanuel Müller den Standort Isleten mit der Absicht, auf der Halbinsel eine Papierfabrik zu errichten. Bereits zwei Jahre später wurde die Produktion aufgenommen. Die Anlage war ein grosser Erfolg, Die drei Holländerbrunnen, welche die Hadern verarbeiteten und die zwei Holzmaschinen liefen Tag und Nacht. Später erwuchs jedoch dem Unternehmen zunehmend Konkurrenz durch neue Technologien, was um 1869 zur Aufgabe der Papierfabrikation führte.

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Alter Holländerbrunnen für die Papierfabrikation, errichtet um 1850